Spendenprojekte

Liebe Freunde und Unterstützer,

wir wurden vermehrt gefragt, wie genau und wobei wir unterstützt werden können. Es scheint, dass einige doch mehr über konkrete Anschaffungen und benötigte Finanzmittel informiert werden möchten. Für uns persönlich und in der Missionsarbeit. Wir haben hier eine aktuelle Liste erstellt.


Unser Herzens-Projekt: „Eine Jüngerschaftsgruppe in jedem Dorf“

Vor kurzem haben wir von unserer Heimatgemeinde, EmK Berlin-Lankwitz, eine große Unterstützung erhalten, um die ersten Arbeitshefte für unsere Jüngerschaftsgruppen drucken lassen zu können. Das war eine wahnsinnig tolle Sache. Unser Team und auch schon einige neue Besucher der Jüngerschaftsgruppen haben sich sehr darüber gefreut. Diese Hefte nehmen die Menschen auf eine überraschend einfache und spannende Reise, den Glauben zu entdecken und zu erfahren und ihn gleichzeitig dann auch in die Praxis umzusetzen zu können.

Kosten für die Übersetzung
Da wir bisher nur das erste von fünf Heften in die Landessprache übersetzen konnten, ist derzeit ein kleines Team von Übersetzen damit beschäftigt die weiteren Hefte von English in Sesotho zu übersetzen. Dieses Team arbeitet auf freiwilliger Basis. Aber wir versuchen sie bei den entstehenden Kosten, wie z.B. Internetkosten (muss hier in Lesotho immer per MB bezahlt werden), Telefonkosten, Druckpapier und Druckertinte oder mit Taxigeld für die regelmäßigen Treffen zu unterstützen.

Holzbänke
Auch brauchen wir ein wenig Holz um einfache Bänke für einige der Jüngerschaftsgruppen bauen zu können. Da die Leiter der Gruppen alle zu der armen Bevölkerung gehören, haben sie dementsprechend nicht viele Möbel daheim. Somit sitzen die Leute bei gutem Wetter meist draußen auf Steinen oder unterm Baum. Bei schlechten Wetter wird die Rundhütte dann vollbesetzt, auf dem Bett, dem meist einzigen Stuhl oder auf dem Boden. Um da ein wenig Komfort, oder man kann auch sagen, Gemütlichkeit reinbringen zu können, will Stephan gerne zwei Jungen Männern aus einem Hauskreis beibringen wie man einfache Bänke anfertigen kann, um sie dann dort zum Einsatz bringen zu können.

Es werden dann sozusagen zwei Projekte in einem sein. Zum einen ein Training in die Holzarbeit und die Anfertigung der Sitzgelegenheiten für die Hauskreise.

 


„Schaffe, schaffe, Häusle baue“

 

Familie Senoko

Familie Senoko

Einer unserer Teammitarbeiter, Thabo Senoko, ist gerade in den ersten Schritte für ein eigenes Heim für seine Familie. Das Grundstück ist erworben und nun buddelt er schon seit ein paar Wochen mit einer Spitzhacke und einem Spaten an den Aushub um eine ebene Fläche am dem Berghang zu schaffen. Es geht aber nur sehr schleppend voran, da er auch viele Unterbrechungen machen muss wegen dem vielen Regen in diesem Jahr. Und wegen der Kräfte und der Zeit, die nicht unendlich vorhanden sind. Auch ist sein Fokus weiterhin auf der Ministry und dem Aufbau der Jüngerschaftsgruppen.

Baugrundstück der Senoko Familie

Und da er genau wie wir nur von Spenden lebt, kann er sich nicht leisten einen Bagger anzuheuern, der ihm den Aushub in 2 Stunden machen würde. Allerdings ist sein Unterstützerkreis bei weitem kleiner und nur sehr unregelmäßig. Und so kommen im Monat meist nicht mal die Kosten fürs Essen zusammen oder für Transport in die Stadt, wo er seine Gemeinde hat.

Er und seine Frau sind immer gemeinsam mit ihren 2 Kindern in den Gemeinden und Hauskreisen unterwegs. Sie sind also

Ntate Senoko leitet das Übersetzterteam für die Arbeitshefte des Jüngerschaftskurses. Hier zusammen mit Stephan bei der Überprüfung der Texte.

eine Familie die vollzeitlich und ganz im Missionsdienst stehen. Thabo ist auch ein absolut begeisterter Jesus-Nachfolger und im Lebensstil wahnsinnig sorgsam was das Einteilen und Ausgeben seines Geldes angeht. Doch was uns noch mehr begeistert, dass sie, obwohl sie so wenig für sich selbst haben, sie doch ein gebendes Herz und immer ein Auge für ihre Mitmenschen in Not haben und so teilen die sozusagen auch ihr „letztes Hemd“.

Daher wollen wir euch gerne durch unseren Blog auf ihn und seine Familie aufmerksam machen. Sie sind wertvolle Teammitglieder, die wir nicht missen wollen. Sie sind jetzt seit Mai 2020 in unserem Team und wir hoffen, dass sie noch ganz lange mit uns sein können.

 

 

 

 

Einige von euch werden jetzt sicher fragen:“ Ja muss es denn gleich ein eigenes Haus sein? Kann er sich nicht was mieten?“

Es ist hier wirklich schwierig hier in Lesotho, in unserer Bergregion ein Raum oder gar ein Haus zu mieten. Meist wollen es die Hauseigentümer das nicht, auch nicht wenn sie selber weit weg leben und nie zu Besuch kommen sollten. Lieber lassen sie die Häuser leer stehen. Daher ist die Strohdachhütte in der er gerade mit seiner Familie zur Miete lebt auch nicht auf lange Zeit gedacht und nur eine Ausnahme, so die Eigentümerin. Auch finden wir es für ihn und seine Familie schwierig nur einen Raum für alle zu haben und haben ihn dazu geraten mindestens 2 Räume zu bauen. Ihr müsst wissen, dass Ntate ein absoluter Nachtmensch ist und Nachts seine Kreative Phase hat und die auch so ziemlich jede Nacht nutzt. Diese Aktivität kollidiert aber dann doch manchmal mit dem Schlafbedürfnis seiner Frau und der beiden kleinen Kinder.
Das konnten wir miterleben, als sie noch bis vor kurzem auf unserem Grundstück, in der Rundhütte gewohnt hatten.

Stephan hat mal eine grobe Kostenaufstellung gemacht und denkt, dass sie noch ungefähr 2000-2500 Euro brauchen um ihr Haus zu bauen.

Olimometer 2.52

mit PayPal

 

Nun also an alle die auch begeisterte Häuslebauer sind oder einfach auch ein gebendes Herz haben: Bitte spendet und helft die verbleibenden €1852 zusammen zubekommen.
Wie immer könnt ihr über Paypal, per Überweisung auf unser oder OM’s Konto (mit Spendenbescheinigung) spenden. Bitte „Familie Senoko, Südafrika“ als Verwendungszweck angeben.
Klick hier für mehr Einzelheiten zu den Zahlungsarten.

Wir können nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es einen absolut großen Unterschied macht, ob man irgendwo übergangsweise haust oder ein eigenes Zuhause hat um dort zu wohnen.

Und wir wünschen der Familie auch ein richtiges zu Hause wo sie ankommen können und sich nach einem langen Tag erholen und wohlfühlen können.

 

 


 

Persönliches: Die Fernschule für unsere Jungs

Unsere Jungs, Samuel und Silas werden beide mit dem Curriculum der deutschen Fernschule  (https://www.deutsche-fernschule.de/) unterrichtet. Das ist für alle Deutschen im Ausland möglich. Da es aber leider nicht, wie die Schulen in Deutschland, kostenfrei ist, sind wir auch da auf eurer Unterstützung angewiesen. Das Material der deutschen Fernschule ist super aufbereitet und daher auch für mich (Christiane) als „Laien“ leicht mit den Jungs durchzuarbeiten.

Das Tolle an dem „Homeschool-Programm“ ist es auch, dass man individuell den Unterrichtsablauf auf jedes einzelne Kind anpassen kann. So kann man den Unterricht zB. schneller durchgehen und mit dem neuen Schuljahr früher beginnen als geplant, oder auch langsamer durchgehen wenn es nötig ist, ohne dem Kind irgendein Druck auferlegen zu müssen.

Das Material für den Unterricht wird als Bücher und Hefte nach Südafrika geschickt, von wo wir es dann abholen müssen. Der Unterricht umfasst Deutsch, Mathe und Sachkunde. (Musik, Kunst und Sport unterrichte ich ohne das Material der Deutschen Fernschule.)

Im zweiten Schuljahr wurde für Samuel eine ausgeprägte Legasthenie diagnostiziert, weshalb eine spezielle Förderung und Wiederholung des Unterrichtsfaches „Deutsch“ notwendig war. Auch im dritten Schuljahr benötigte er dafür eine gesonderte Unterstützung und speziell angepasstes Schulmaterial. Da wir diese Sonderleistung extra bezahlen müssen, waren die Schulkosten um einiges gestiegen im Vergleich zum Vorjahr.

Die Schulkosten für Samuel und Silas waren knapp 5000,- EUR. Das beinhaltete auch die Kosten für eine speziell auf Legasthenie geschulte Lehrkraft der Deutschen Fernschule, die mir jeder Zeit telefonisch oder per mail zur Seite stand.

In den kommenden Jahren werden die Kosten in etwa gleich sein.
Ab Januar geht bei uns dann das neue Schuljahr wieder los.

 

Olimometer 2.52

 

Update: 31.03.2021

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