Monatsarchiv: Juni 2018

Das Zelt ist zu klein….

Das Zelt ist zu klein! Ist unser Glaube auch zu klein?
Diese Frage mag jetzt einige verwirren, daher lasst mich am Beginn dieser Geschichte anfangen.

Der Outreach

Das HCC Team

Während des langen Wochenendes Anfang Mai hatten wir wieder ein Outreach Team zu Gast in Lesotho. Die 14 Teilnehmer kamen von der Hatfield Christian Church (HCC) in Pretoria, der auch wir als Familie angehören.

Diese mal führten wir den Outreach in eine Gegend für die wir bisher nur gebetet hatten, aber in der wir noch keine Einsätze hatten. Der Grund dafür waren hauptsächlich die schwierigen geistlichen Gegebenheiten in diesem Gebiet. Ungewöhnlich viele Sangumas*, traditionelle Heiler, Hexen und Hexer und auch die starke und tiefe Verwurzelung in Ahnenverehrung in der von der Außenwelt recht isolierten Malefilwane Gegend. In dem Gebiet, in dem gute 5000 Menschen leben, gab es nur eine Kirche, die aber auch von der örtlichen Sanguma geleitet wurde. Manchmal konnten wir die Gegenwart der bösen Geister und Mächte fast körperlich spüren, wenn wir dort hinfuhren um für die Menschen dort zu beten.

Doch nach viel Gebet und Gottes klarer Bestätigung, dass es nun Zeit war, war es Angang Mai soweit, dass wir ein Team in das Dorf Ha Khanye, das Teil von Malefilwane ist, führten.
Wir mussten zelten, da es dort keine Häuser gibt, die wir hätten als Unterkunft nutzen können. Wir merkten besonders Nachts, dass weiter oben in den Bergen schon Schnee lag und der Wind die Kälte zu uns rüber blies.
Die Tage waren gefüllt mit Kinder Ministry, mit Haus-zu-Haus Einsätzen, wo wir für viele Kranke und auch einsame Menschen beten konnten. Und auch mit praktischen Arbeiten wie Holz hacken oder Wasser holen für alte Menschen. Wir zeigten auch einen Abend den Jesus-Film in der Landesprache Sesotho.

Jeder Einsatz wurde täglich mit Gebet und geistlichen Impulsen vorbereitet. Dieses Team zeichnete sich besonders durch eine starke geistliche Einheit und großen Zusammenhalt aus.

Bei den vielen Hausbesuchen in dem Dorf luden die Outreach Teilnehmer auch dazu ein zu unserem Camp zu kommen, wenn jemand mehr reden wollte oder auch Gebet brauchte.

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Survival Erste Hilfe Kurs

Zu unseren Vorbereitungen auf das Leben in Lesotho gehört auch ein fortgeschrittener Erste-Hilfe-Kurs. Wir haben die üblichen Übungen gemacht um Wunden, Knochenbrüche, Verbrennungen, Schock und Herzstillstand zu behandeln. Dann wurden wir aber auch über Schlangen- und Spinnenbisse unterrichtet, wie man Erfrierungen oder Hitzeschock behandelt oder Wundversorgung bei HIV/Aids Patienten. Auch die Verwendung von bestimmten Pflanzen (um Blutungen zu stillen oder Fieber zu senken) sowie der Transport von verunfallten Personen im bergigen Gelände wurden geübt.

Da wir in der Winterzeit immer auch damit rechnen müssen, dass wir eingeschneit werden, wurden wir auch in medizinischer Diagnose geschult. Dadurch können wir die Ergebnisse dann per Internet, Telefon oder Funk an einen Arzt in Südafrika weiterleiten. Der kann dann schon eine Behandlung anordnen, mit Medikamenten die wir vorrätig halten, bis es dann das Wetter zulässt die erkrankte Person auszufliegen oder auch per Auto bis zur Grenze zu bringen, wo dann ein Krankenwagen auf der südafrikanischen Seite übernehmen kann.

Unsere Gemeinde (Hatfield Christian Chruch) in Pretoria hat dieses Training komplett finanziert.

Hier ein paar Bilder von dem mehrtägigen Training. (Klick auf das Bild um es gross zu sehen)

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