Wir sind auf dem Weg…

… nach Deutschland. 🙂

Falls ihr es noch nicht wusstet, wir werden schon sehr bald in Deutschland sein! Aufgrund der in Afrika bevorstehenden dritten Corona Welle, und der damit erwartenden Grenzschließungen in Lesotho haben wir uns dazu entschieden, schon früher als geplant nach Deutschland zu kommen.

Anstatt Mitte Mai werden wir nun schon am 3. April in Berlin landen. Wir haben Lesotho bereits am 30. März verlassen und sind nun dabei in Südafrika alle erforderlichen Corona-Tests zu machen und Ausnahmeantrage für die Einreise aus einem Hochrisiko-Gebiet nach Deutschland zu stellen.

Die ersten 14 Tage in Berlin werden wir dann in Quarantäne verbringen.

 

Noch ein paar Infos aus Lesotho…

Das Wasserprojekt konnten wir in letzter Minute (wirklich am letzten Tag vor der Abreise) so weit voranbringen, dass nun an 4 Wasserhähnen im Dorf durchgehend frisches Quellwasser ankommt. Wir hoffen, dass damit die Wasserversorgung auch in der bevorstehenden Trockenzeit im Winter, zumindest provisorisch, sichergestellt ist.
Sobald wir zurück in Lesotho sind, werden wir dann hoffentlich das Gesamtprojekt fertigstellen können.
Wir danken allen, die dieses Projekt bisher so großzügig im Gebet und finanziell unterstützt haben.
Dieses Projekt hat bisher die meisten Türen und Herzen in unserem Dorf geöffnet. Dabei konnten wir viele Menschen ganz persönlich kennen lernen und die meisten haben nun auch verstanden, dass wir nicht, wie sonst hier in Afrika oft üblich, nach ein paar Monaten Entwicklungsarbeit wieder zurück in unser Heimatland gehen. Das hat Vertrauen und Offenheit geschaffen.

 

Die letzten Monate konnten wir die Gemeindegründungsarbeit wieder aufnehmen, nachdem die Corona-Einschränkungen in Lesotho gelockert wurden. Das erste Arbeitsbuch (Step One – Erlösung), dass wir in die Landessprache Sesotho übersetzt haben, hat sich dabei als voller Erfolg erwiesen. Doch davon wollen wir Euch gern in ein paar Wochen persönlich mehr berichten. Sobald die aktuellen Corona-Beschränkungen es erlauben, kommen wir gern in eure Gemeinde, euren Hauskreis, Gebetskreis oder euer Wohnzimmer, um viele Geschichten und wunderbare Zeugnisse abzulegen, was Gott gerade in Lesotho tut.
Für jetzt nur so viel,…  In den letzten drei Monaten konnten 5 weitere Jüngerschaftsgruppen in 5 Dörfern gestartet werden.  Durch das Arbeitsbuch fühlen sich nun Viele im Stande ihre Freunde und Nachbarn einzuladen, um mehr über die Bible zu lernen und zu hören, was Jesus für jeden Einzelnen am Kreuz getan hat.

Wir freuen uns schon sehr auf Euch alle….

 

Eure Familie Schmidt

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Update zum Wasserprojekt

Das Wasserprojekt in Tomakesta geht langsam voran. Da Bilder mehr sagen als 1000 Worte, habe ich hier ein kurzes Video für euch erstellt.

[For English subtitles activate Captures in YouTube and change in settings to „English“.]

Wir haben schon mit den Arbeiten angefangen, die wir selber erledigen können. Doch für einiges Material brauchen wir noch finazielle Unterstützung. Wer dabei helfen möchte, kann hier auf unserer Spendenprojekt Seite nachlesen wie.

Alles Liebe aus Lesotho,

Stephan & Family

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Dieses Land (Lesotho) ist so herrlich einfach.

Seit einigen Wochen nun schon ist Stephan an der Planung der neuen Wasserleitung von der Quelle in den Bergen und Wasseranlage für unser Dorf dran. Da die Leitungen alle marode sind und wir nur ganz wenig bis gar kein Wasser mehr aus unseren 3 Wasserhähnen in unserem Dorf herausbekommen, wurden Pläne für eine neue Anlage entwickelt. Dafür hatte Stephan sich mit einem Ingenieur für Wassersysteme aus Butha-Buthe zusammengesetzt, um herauszubekommen was gemacht werden muss und wie hoch die Kosten dafür werden würden. Dieser Ingenieur, der für die Regierung arbeitet, war super kooperativ und schnell zu erreichen. Schon etwas ungewöhnlich für Lesotho. Durch ihn bekam Stephan dann auch den Kontakt zu einem anderen Mosotho, der ein erfahrenerer Arbeiter auf dem Gebiet ist und uns nun den Schlicktank an der Quelle und ein 5m³ Wassertank im Dorf bauen wird. Er selbst hatte es 1984 von einem Schweizer Team beigebracht bekommen. Somit kann es ja nur gut werden.

Wir Dorfbewohner werden uns um das Sammeln und Behauen der Steine und dem Kiessand aus dem Fluss kümmern. Und denkt nicht, dass es nur Männerarbeit sei. Nein! Vor allem die Frauen sind hier schwer am Anpacken! Ich bin immer wieder beeindruckt, mit was für einer Kraft die hier an die Arbeit heran gehen.
Zudem werden sich die Dorfbewohner, zu denen wir uns auch zählen, ebenfalls darum kümmern, dass die Gräben für die Wasserleitung von der Quelle bis zum Dorf gezogen werden. Der Ingenieur meinte, es wären nur ein paar hundert Meter, locker zu Weiterlesen

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