Outreach

Update

Upps… Jetzt haben wir uns aber ganz schön lange nicht mehr gemeldet. Dabei war doch so viel los in den letzten Monaten! … oder grade deswegen?

Wer uns auf Instagram folgt oder auf unserem Blog unter „Instagram“ reinschaut, kann mindestens zweimal die Woche Neuigkeiten von uns sehen.

Die Corona Situation

Durch die weltweit angespannt Situation mussten wir alle Kurzzeit-Freiwillige und ausländischen Besucher zurückschicken, da es nicht klar ist wie es sich entwickeln wird mit dem Virus. Wir sind jetzt als Familie nur noch mit dem Basotho in unserem Team hier in Lesotho. Die Ministry-Arbeit, die Gottesdienste und die wöchentlichen Teamtreffen mussten wir einstellen.

Auch wenn bis heute (Stand 22. Maerz) offiziell noch keine COVID-19 Infektion in Lesotho nachgewiesen wurde ist die Situation besonders an der Grenze nach Südafrika, die wir regelmäßig überqueren müssen, angespannt. Wir rechnen jeden Tag damit, dass alle Grenzübergänge nach Lesotho geschlossen werden. Dafür haben wir ausreichende Lebensmittelvorräte angelegt und auch schon viel, z.B. Gemüse, auf Selbstversorgung umgestellt. Die Schulen in Suedafrika sind seit einer Woche geschlossen und wir haben Emilia aus dem Internat hier nach LEsotho geholt um sie bei uns zu haben sollten die Grenzen geschlossen werden.
Uns als Familie geht es aber in der unübersichtlichen Situation trotzdem sehr gut. Wir fühlen Gottes Bewahrung und Fürsorge sehr stark.

 

Unsere Arbeit vor Ort

In den letzten Wochen und Monaten hatten wir einige nationale und internationale Outreach Teams bei uns. Der Weihnachtseinsatz war dabei sicher einer der Höhepunkte…

Gottes Geburtstag mal ganz anders feiern
Einen Unterschied machen an Weihnachten. Das lag uns auf dem Herzen.

Als wir letztes Jahr hierherzogen und unsere kleine Weihnachtsfeier mit dem Team und Gemeindefreunden am Fluss machten sahen wir von der Stelle viele Kinder den Berg auf und ab wandern, teilweise sogar rennen. Wir fragten uns damals was da wohl los sei und dann erzählten uns unsere Basotho, dass die Kinder hier zu Weihnachten immer Geld bekommen und es dann gleich in die in den Berg liegende Kneipe tragen und sich davon dann Massen an Alkohol kaufen. Auch Kleber zum Schnüffeln gehörte zu den gängigen Drogen. Das schockte uns so sehr das live mitzuerleben. Auch die Folgen des Alkoholkonsums konnte man dann oft 9 Monate später sehen. Es war und ist schockierend. Vor allem fragten wir uns warum die Eltern das so unterstützen. Fragen über Fragen. Aber genau das wollten wir nicht hinnehmen und so ein weiteres Mal mitansehen müssen und so planten wir ein großes Fest an Weihnachten, wo alle Kinder kommen und feiern konnten, allerdings ohne Alkohol dafür aber mit Jesus.

Und so kamen schon zwei Wochen vor Weihnachten freiwillige Helfer aus aller Welt, um uns dabei zu helfen einen Unterschied für die Kinder hier zu machen. Das Team bestand aus zwei Deutschen, zwei Schweizern, einer Niederländerin, drei Basotho und zwei Südafrikaner. Allesamt begeisterte Jesusnachfolger. Und das konnten wir in ihrer Liebe zu den Kindern sehen.

Die zwei Wochen vor Weihnachten nutzten wir, um von Dorf zu Dorf zu gehen und die Kinder dann schon mit Spaß, Spiel und biblischen Geschichten auf die zwei Tage Weihnachtsfest aufmerksam zu machen (also sie einzuladen). Auch an zwei Abenden hatten wir die Möglichkeit den Jesusfilm auf Sesotho zu zeigen, dabei einzuladen und auch den Eltern davon zu erzählen was wir vor hatten.

Als die beiden Tage des Weihnachtsfestes kamen und wir den ersten Tag beginnen wollten startete das ganze Fest mit einem großen Gewittersturm, der zwei unserer Pavillons zerstörte. Auch waren nur eine Handvoll Kinder zu sehen. Aber wir ließen uns davon nicht abhalten und so kamen wir als Team zusammen und beteten.

Und dann öffnete sich der bedeckte Himmel über uns und die restlichen schwarzen Wolken zog an uns vorbei. Mit den ersten Sonnenstrahlen kamen auch die Kinder. Und das in großen Mengen. Am Ende des ersten Tages hatten wir Hunderte von Kindern und am 2. Tag noch mehr. Wir hatten alle Hände voll zu tun, um den Kindern die Liebe Jesu weiterzugeben. Neben der größten Attraktion, die zwei Hüpfburgen, hatten wir noch viele Spielstationen. Ringe werfen, Fußball spielen, eine Bastelstation und eine Tombola mit vielen tollen gespendeten Sachen wie Notizbücher, Hüte, Stifte, Spielzeug und Taschenlampen. Das sollte die Kinder anregen bei uns am Platz zu bleiben, da wir jede Stunde Geschenke ausgaben, aber nur an die Kids die da waren. So kamen sie nicht auf die Idee das Fest zwischendurch zu verlassen, um sich auf den Weg zur Kneipe zu machen.

Wir hatten einen großen Eindruck bei den Kindern hinterlassen, aber auch bei ihren Eltern. Denn sie kamen gleich zum Jahreswechsel mit der Frage auf uns zu, ob wir so eine Aktion nicht gleich nochmal machen könnten, um die Kinder von der Straße fern zu halten. Aber das mussten wir ablehnen. Jedoch gaben wir ihnen die Aussicht aufs nächste Weihnachten und die Aussicht, dass sie sich als Eltern dort auch gerne mit einbringen könnten. Manche waren dafür sehr offen und bereit. Wir werden es sehen…

Auf jedem Fall sind wir Gott sehr dankbar für diese aufregende und gesegnete Zeit. Auch für all die Helfer an diesen aufregenden Tagen. DANKE, ihr seid ein Geschenk Gottes.

Somit danken wir all unseren Helfern:

Simon(DE), Carina(DE), Patricia(NL), Regina und Luciano(CH), Bärbel(DE), Siggi und Esther(DE & RSA), Mme Malereko & Ntate Hlaha (LSO), und das ganze OM Lesotho Team.

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Gottes Haus

Diese Woche haben wir ein Outreach Team, den OM Africa Trek, bei uns in Lesotho und wollten heute, am Sonntag wie gewohnt den Gottesdienst in unserem großen Zelt feiern. Doch kaum nachdem wir angefangen hatten, kam ein starker Wind auf und entwickelte sich zum ausgewachsenen Sandsturm. Der Staub draußen und auch im Zelt war so dicht, dass es schwierig war zu Atem und wir den Gottesdienst abbrechen mussten.

Kurzerhand diskutierten wir Leiter die Situation und Möglichkeiten. Die Leute nachhause schicken wollten wir nicht und so entschieden wir die gesamte Versammlung in den fast fertigen Anbau unseres Hauses in Tomaketsa umziehen zu lassen. Da schon das Dach drauf und die Fenster und Tür eingebaut sind, bot es den besten Schutz vor dem Sandsturm.

Beim Gottesdienst dann in unserem Haus wurde mir wieder klar warum der Herr uns so reich beschenkt hat und der Anbau so groß geworden ist.

Und wieder konnte ich mit dankbaren Herzen, das Haus und alles was wir haben an Gott zurückgeben, damit Er es verwenden kann um Sein Reich zu bauen.

 

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Danke,
Stephan

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Das Zelt ist zu klein….

Das Zelt ist zu klein! Ist unser Glaube auch zu klein?
Diese Frage mag jetzt einige verwirren, daher lasst mich am Beginn dieser Geschichte anfangen.

Der Outreach

Das HCC Team

Während des langen Wochenendes Anfang Mai hatten wir wieder ein Outreach Team zu Gast in Lesotho. Die 14 Teilnehmer kamen von der Hatfield Christian Church (HCC) in Pretoria, der auch wir als Familie angehören.

Diese mal führten wir den Outreach in eine Gegend für die wir bisher nur gebetet hatten, aber in der wir noch keine Einsätze hatten. Der Grund dafür waren hauptsächlich die schwierigen geistlichen Gegebenheiten in diesem Gebiet. Ungewöhnlich viele Sangumas*, traditionelle Heiler, Hexen und Hexer und auch die starke und tiefe Verwurzelung in Ahnenverehrung in der von der Außenwelt recht isolierten Malefilwane Gegend. In dem Gebiet, in dem gute 5000 Menschen leben, gab es nur eine Kirche, die aber auch von der örtlichen Sanguma geleitet wurde. Manchmal konnten wir die Gegenwart der bösen Geister und Mächte fast körperlich spüren, wenn wir dort hinfuhren um für die Menschen dort zu beten.

Doch nach viel Gebet und Gottes klarer Bestätigung, dass es nun Zeit war, war es Angang Mai soweit, dass wir ein Team in das Dorf Ha Khanye, das Teil von Malefilwane ist, führten.
Wir mussten zelten, da es dort keine Häuser gibt, die wir hätten als Unterkunft nutzen können. Wir merkten besonders Nachts, dass weiter oben in den Bergen schon Schnee lag und der Wind die Kälte zu uns rüber blies.
Die Tage waren gefüllt mit Kinder Ministry, mit Haus-zu-Haus Einsätzen, wo wir für viele Kranke und auch einsame Menschen beten konnten. Und auch mit praktischen Arbeiten wie Holz hacken oder Wasser holen für alte Menschen. Wir zeigten auch einen Abend den Jesus-Film in der Landesprache Sesotho.

Jeder Einsatz wurde täglich mit Gebet und geistlichen Impulsen vorbereitet. Dieses Team zeichnete sich besonders durch eine starke geistliche Einheit und großen Zusammenhalt aus.

Bei den vielen Hausbesuchen in dem Dorf luden die Outreach Teilnehmer auch dazu ein zu unserem Camp zu kommen, wenn jemand mehr reden wollte oder auch Gebet brauchte.

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