OM

Infos zu der gemeinnützigen Missionsgesellschaft Operation Mobilisation e.V.

Fragen und Antworten

Der Monat ist rum und wieder stand eine Essenspaketverteilung in unseren Dörfern an. Einiges an Planung, Absprachen, Fahrerei, Ein- Um- und Auspacken und Verteilen liegt nun wieder hinter uns. Aber es macht immer und immer wieder Spaß und große Freude, trotz vieler Mühen. Vor allem wenn man die Menschen wieder trifft, die man nun schon ein wenig näher kennen lernen konnte und dann wieder ihre dankbaren Gesichter bei der Essensausgabe sehen kann.

Nun wurden wir immer mal wieder gefragt wie das Eine oder andere bei der Essensausgabe abläuft und so dachten wir uns, beantworten wir doch mal ein paar Fragen, die uns immer wieder gestellt wurden.

 


Wo wird den eigentlich überall verteilt?

Wir verteilen mittlerweile an 4 Standpunkten Essenspakete. In drei verschiedenen Dörfern in unserer Gegend und an einer Quelle um die viele Bergdörfer liegen. Diese können wir nicht alle einzeln anfahren, sonst wären wir noch 2-3 Tage extra mit dem Verteilen beschäftigt. Da die Dörfer auch sehr abgelegen oben in den Bergen liegen, baten wir die Menschen sich das Essen an der Quelle abzuholen. Für sie ist das völlig in Ordnung, den würden sie zum nächsten Laden laufen, wäre das noch weitern weg. Die Menschen (meist Mütter) kommen dann mit ihren Kindern oder einem Esel und transportieren dann das Essen mit ihm oder auf ihren eigenen Köpfen davon. Das geht so geschwind, dass ich jedes Mal mit offenem Mund das ganze Geschehen beobachte. Weiterlesen

Kategorien: Infos, Newsletter, OM | Ein Kommentar

Gottes Haus

Diese Woche haben wir ein Outreach Team, den OM Africa Trek, bei uns in Lesotho und wollten heute, am Sonntag wie gewohnt den Gottesdienst in unserem großen Zelt feiern. Doch kaum nachdem wir angefangen hatten, kam ein starker Wind auf und entwickelte sich zum ausgewachsenen Sandsturm. Der Staub draußen und auch im Zelt war so dicht, dass es schwierig war zu Atem und wir den Gottesdienst abbrechen mussten.

Kurzerhand diskutierten wir Leiter die Situation und Möglichkeiten. Die Leute nachhause schicken wollten wir nicht und so entschieden wir die gesamte Versammlung in den fast fertigen Anbau unseres Hauses in Tomaketsa umziehen zu lassen. Da schon das Dach drauf und die Fenster und Tür eingebaut sind, bot es den besten Schutz vor dem Sandsturm.

Beim Gottesdienst dann in unserem Haus wurde mir wieder klar warum der Herr uns so reich beschenkt hat und der Anbau so groß geworden ist.

Und wieder konnte ich mit dankbaren Herzen, das Haus und alles was wir haben an Gott zurückgeben, damit Er es verwenden kann um Sein Reich zu bauen.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

 

Danke,
Stephan

Kategorien: OM, Outreach | Ein Kommentar

Das Zelt ist zu klein….

Das Zelt ist zu klein! Ist unser Glaube auch zu klein?
Diese Frage mag jetzt einige verwirren, daher lasst mich am Beginn dieser Geschichte anfangen.

Der Outreach

Das HCC Team

Während des langen Wochenendes Anfang Mai hatten wir wieder ein Outreach Team zu Gast in Lesotho. Die 14 Teilnehmer kamen von der Hatfield Christian Church (HCC) in Pretoria, der auch wir als Familie angehören.

Diese mal führten wir den Outreach in eine Gegend für die wir bisher nur gebetet hatten, aber in der wir noch keine Einsätze hatten. Der Grund dafür waren hauptsächlich die schwierigen geistlichen Gegebenheiten in diesem Gebiet. Ungewöhnlich viele Sangumas*, traditionelle Heiler, Hexen und Hexer und auch die starke und tiefe Verwurzelung in Ahnenverehrung in der von der Außenwelt recht isolierten Malefilwane Gegend. In dem Gebiet, in dem gute 5000 Menschen leben, gab es nur eine Kirche, die aber auch von der örtlichen Sanguma geleitet wurde. Manchmal konnten wir die Gegenwart der bösen Geister und Mächte fast körperlich spüren, wenn wir dort hinfuhren um für die Menschen dort zu beten.

Doch nach viel Gebet und Gottes klarer Bestätigung, dass es nun Zeit war, war es Angang Mai soweit, dass wir ein Team in das Dorf Ha Khanye, das Teil von Malefilwane ist, führten.
Wir mussten zelten, da es dort keine Häuser gibt, die wir hätten als Unterkunft nutzen können. Wir merkten besonders Nachts, dass weiter oben in den Bergen schon Schnee lag und der Wind die Kälte zu uns rüber blies.
Die Tage waren gefüllt mit Kinder Ministry, mit Haus-zu-Haus Einsätzen, wo wir für viele Kranke und auch einsame Menschen beten konnten. Und auch mit praktischen Arbeiten wie Holz hacken oder Wasser holen für alte Menschen. Wir zeigten auch einen Abend den Jesus-Film in der Landesprache Sesotho.

Jeder Einsatz wurde täglich mit Gebet und geistlichen Impulsen vorbereitet. Dieses Team zeichnete sich besonders durch eine starke geistliche Einheit und großen Zusammenhalt aus.

Bei den vielen Hausbesuchen in dem Dorf luden die Outreach Teilnehmer auch dazu ein zu unserem Camp zu kommen, wenn jemand mehr reden wollte oder auch Gebet brauchte.

Weiterlesen

Kategorien: OM, Outreach | Hinterlasse einen Kommentar

Powered by WordPress.com. von Contexture International.