Infos

Das Nähmaschinen Reparatur Training

Teil unserer Arbeit in Lesotho ist auch die praktische Berufsausbildung und die Hilfe zur Selbsthilfe.

Die einzige Arbeit die noch in Lesotho noch verblieben ist, ist die der Textilindustrie. In der Hauptstadt Maseru arbeiten hauptsächlich Frauen in wenigen Fabriken in denen Kleidung hergestellt wird. In diesen Fabriken gibt es hunderte von Nähmaschinen die auch repariert und gewartet werden müssen. Daher haben Michael und ich uns in einem zweiwöchigen Kurs dazu ausbilden lassen, wie man Nähmaschinen, Overlocker und Stickmaschinen warten und reparieren kann. Nun sind wir noch am Erfahrung sammeln bevor wir dann in Lesotho junge Männer und Frauen ausbilden damit sie dann, eine für örtliche Verhältnisse gut bezahlte Arbeit in einer der Fabriken bekommen können.

Um mehr Erfahrung zu bekommen, warten und reparieren wir Nähmaschinen von den Farmerfrauen hier in der Gegend. Da wir für ein Maschinenservice 400 Rand einnehmen können, bedeu,tet dass auch eine zusätzliche Einnahmequelle für die Ministry.

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Liebe Grüße,

Stephan

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Sprachunterricht

Lumela! (meint „Guten Tag“ in Sesotho und wird „Dumela“ ausgesprochen)

Wir genießen mehr und mehr die Gemeinschaft und den Kontakt mit den Menschen in Lesotho. Durch die Outreaches und die Hausbesuche die wir in der Malefilwane machen, lernen wir nun auch viele neue Leute kennen. Die meisten jungen Basothos (25 Jahre und jünger) verstehen ein wenig English aber sprechen wollen sie es dann doch nicht. Besonders nicht wenn andere Basothos dabei sind. Und ältere Menschen verstehen gar kein English.

Daher ist es sehr wichtig für uns, dass wir die lokale Sprache Sesotho lernen. Dafür nehmen wir uns jeden Freitag 2-4 Stunden Zeit. Unsere Lehrerin Mampoeeng ist Teil unseres OM Teams und zufälligerweise eine studierte Vorschullehrerin. Wie 95% aller anderen Basothos hat auch sie keinen Job. Daher unterrichtet sie nun uns und wir sind vom Sprachlevel auch ein angemessenes Publikum für den Vorschulsprachunterricht. Und es hilft ihr ein kleines Einkommen zu generieren.

Zusammen haben wir viel Spaß beim Lernen, besonders wenn es um die richtige Aussprache und die „Klick“-Laute geht. Sesotho hat zwar das „normale“ Alphabet von A-z aber die Buchstaben „D“, „V“, „W“, „X“, „Y“ und „Z“ werden nicht verwendet, in keinem Sesotho-Wort. Und „G“ und „I“ stehen niemals an einem Wortanfang.

Sesotho ist nun die dritte Sprache die wir lernen, neben English und Afrikaans. Das führt nun auch dazu das wir manchmal selber durcheinanderkommen. Christiane hatte es gestern Abend geschafft unbeabsichtigt einen Satz mit Wörtern aus allen vier Sprachen zu bilden.  „Das war baaie good, abuti“, hatte sie zu Silas gesagt.

„baaie“ ist Afrikaans und bedeutet „sehr“.
„good“ ist Englisch und bedeutet „gut“.
„abuti“ ist Sesotho und so nennet man eigentlich alle unverheirateten Männer, aber hauptsachlich kleine Jungs.

 

Molimo a u Hlohonolofatse! (God segne dich!)

 

Eure Familie Schmidt

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Survival Erste Hilfe Kurs

Zu unseren Vorbereitungen auf das Leben in Lesotho gehört auch ein fortgeschrittener Erste-Hilfe-Kurs. Wir haben die üblichen Übungen gemacht um Wunden, Knochenbrüche, Verbrennungen, Schock und Herzstillstand zu behandeln. Dann wurden wir aber auch über Schlangen- und Spinnenbisse unterrichtet, wie man Erfrierungen oder Hitzeschock behandelt oder Wundversorgung bei HIV/Aids Patienten. Auch die Verwendung von bestimmten Pflanzen (um Blutungen zu stillen oder Fieber zu senken) sowie der Transport von verunfallten Personen im bergigen Gelände wurden geübt.

Da wir in der Winterzeit immer auch damit rechnen müssen, dass wir eingeschneit werden, wurden wir auch in medizinischer Diagnose geschult. Dadurch können wir die Ergebnisse dann per Internet, Telefon oder Funk an einen Arzt in Südafrika weiterleiten. Der kann dann schon eine Behandlung anordnen, mit Medikamenten die wir vorrätig halten, bis es dann das Wetter zulässt die erkrankte Person auszufliegen oder auch per Auto bis zur Grenze zu bringen, wo dann ein Krankenwagen auf der südafrikanischen Seite übernehmen kann.

Unsere Gemeinde (Hatfield Christian Chruch) in Pretoria hat dieses Training komplett finanziert.

Hier ein paar Bilder von dem mehrtägigen Training. (Klick auf das Bild um es gross zu sehen)

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