Unterwegs in Europa

Mehr als drei Wochen sind Stephan und Sekelemane nun schon unterwegs in Europa.

Zuerst waren sie in Irland. Dort besuchten sie das dortige OM Team und starteten neben etwas Sightseeing sogleich mit einigen Meetings, um die Arbeit in Lesotho vorzustellen und so die Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Kurz- und Langzeit Freiwillige in der Arbeit dort gebraucht werden. Sie haben sich dort auch mit einem jungen Mann aus Irland getroffen, der das Lesotho Team im September verstärken wird.

Zudem hatten sie die Gelegenheit ein nordirisches Paar, John und Jen, wieder zutreffen. Sie hatten uns vor ein paar Jahren in Pretoria besucht.

 

Was auch superschön war, dass unsere jüngste Tochter Emilia sich Urlaub nehmen und kurzerhand die Tage in Irland mit ihrem Papa gemeinsam verbringen konnte. Kurz, aber knackig war die Zeit. Dennoch, sie haben es genießen können.

Anschließend flogen Stephan und Sekelemane für ein paar Tage in die Schweiz. Dort folgten gleich weitere Treffen mit OM Schweiz und deren Leiter und verschiedenen Mitarbeitern, die in der Einsatz- und Personalabteilung arbeiten. Und auch dort trafen sie wieder ein junges Paar. Auch dieses werden uns ab September hier in Lesotho unterstützen kommen.

Von dort aus ging es dann nach Deutschland.
Einer der ersten Besuche in Deutschland war eine Abendveranstaltung in einer Freikirchlichen Gemeinde in Magdeburg. Dort konnten sie wieder von Lesotho berichten und zudem auch noch ein fettes Dankeschön persönlich überbringen, für deren finanzielle Unterstützung im letzten Jahr für eine Schule in Lesotho.
Für Sekelemane und Stephan waren dort auch wieder altbekannte Gesichter zu entdecken. Neben all den Gemeindemitgliedern, die dort waren, war auch Bärbel, die Basisteam-Leiterin unseres Unterstützerkreises dort anzutreffen. Stephans Schwester, Dani, gehört zu dieser Gemeinde und so war sie auch vor Ort. Ein schönes Wiedersehen. Und auch Frauke war da. Sie hatte uns mal vor 3 Jahren in Lesotho mitsamt ihrer ganzen Familie besucht. Wir kannten uns damals zwar noch nicht, aber sie hatten über OM Deutschland von uns gehört und uns angefragt, ob sie uns nicht einmal besuchen kommen könnten. Und das taten sie auch. Und was soll ich sagen, die Chemie stimmte.

Am gleichen Abend noch ging es dann weiter nach Berlin. Denn dort wartete natürlich auch schon unsere Heimatgemeinde, die Kreuzkirche Lankwitz, auf deren Besuch und Bericht am Sonntag über all die neuen Geschehnisse in Lesotho. Es ist immer wieder schön dort zu sein.
Neben dem Bericht wurden Stephan und Sekelemane auch von ihnen gesegnet, was auf Deutsch und Englisch geschah. Was ja für Sekelemane recht cool war, so konnte er es auch verstehen.

In der Zeit in Berlin konnten sie auch unsere älteste Tochter, Theresa und ihren Ehemann Nic, sowie Stephans Eltern und Geschwister und deren Kinder treffen und endlich mal wieder in den Arm nehmen. Ein freudiges Wiedersehen, welches sie bei tollem Wetter gemeinsam im Garten genießen konnten.

Als die Zeit in Berlin zu Ende ging fuhren sie mit dem Zug nach Mosbach in das deutsche OM Hauptquartier. Dort warteten viele Treffen mit Leitern und Firmen auf sie. Nach dieser vollgepackten Zeit ging es mit einem Abstecher in Richtung Süden weiter zu unserem Freund Karl und seinen Gemeinden. Auch dort waren Präsentationen über Lesotho dran. Ntate Sekelemane predigte sogar am Sonntag in beiden Gemeinden. Stephan übernahm die Übersetzung vom Englischen ins Deutsche.

So viele Treffen, neue Ort und Gesichter, so viel Erlebtes in dieser kurzen Zeit. Für Sekelemane war es schon eine ganz schön große Herausforderung so viele Orte und neue Menschen in einer so kurzen Zeitspanne zu treffen und kennenzulernen. Aber er genoss es auch in vollen Zügen.

Ein absoluter Höhepunkt war es als Karl die Beiden auf einen Flug, in einer kleinen einmotorigen Maschine, hoch über die Wolken mitnahm. Ein Freund von ihm, der auch als Missionar in verschiedenen Teilen Afrikas mit einem Helikopter gearbeitet hatte, nahm die Drei in seiner „kleinen“ Maschine mit. Und als sie dann hoch oben waren übergab er sogar Stephan das Steuer. Das war selbst für mich, die nur davon hörte schon aufregend genug.

  

Gestern Morgen dann brachen sie zur letzten Etappe ihrer Reise auf. Zypern steht nun für eine Woche (20.-25.5.22) an. Das große internationale Leiterschaftstreffen von OM findet dieses Jahr dort statt. Da kommen über 450 Leiter von den verschiedensten Nationalitäten aus 123 Ländern zusammen. Nochmals eine aufregende und geschäftige Zeit bei dem meist kein Augenblick zum Verschnaufen bleibt, da die Zeit vollgepackt ist mit einem Meeting nach dem anderen.

Aber danach… dann kommen sie endlich wieder nach Hause ins schöne und immer kälter werdende Lesotho. Und darauf freuen wir, und auch Sekelemanes Familie schon sehr. Vor allem unsere Jungs können es kaum mehr erwarten.

So warten sie doch im Prinzip schon seit dem Tag der Abfahrt auf die Wiederkehr ihres Papas.

 

Liebe Grüße,
Christiane

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