Follow-up

Die Essensverteilaktion für notleidende Familien lief Mitte Mai an und wurde dankbar von den Basotho entgegengenommen. Sie waren so überwältigt von den Mengen an Essen und dadurch völlig sprachlos. Wenn hier sonst mal Essen von einer internationalen Hilfsorganisation ausgegeben wurde, dann war es meist nur ein Sack Maismehl und ggf. falls noch eine Flasche Öl oder ein Kohlkopf dazu, das wars. Egal, wie groß die Familie auch war. Und das auch nur einmal, nicht regelmäßig. Halt‘ eben nicht für einen ganzen Monat. Doch das war unser Anliegen, Menschen versorgt wissen und sie durch die schwere Zeit begleiten mit genug Essen für einen ganzen Monat.

Zwischen den Ausgaben sind wir und unsere Teamkollegen, die in den jeweiligen Verteil-Dörfern wohnen damit beschäftigt die Essenempfänger zu besuchen.Hausbesuch bei einem alten Basotho

Es macht einen so großen Unterschied die Menschen zudem noch zu besuchen, anstelle ihnen nur das Essen in die Hand zu drücken und auf den nächsten Monat zu warten, bis die nächste Verteilung ist und man ihnen wieder nur ein Paket in die Hand drückt.

Die Menschen sind so freundlich und offen. Und so kamen schon echt schöne Gespräche zustande. Am Anfang waren die Gespräche sehr oberflächlich. Doch umso öfter man sich trifft umso offener, tiefer und fröhlicher werden die Gesprächsstoffe. Es macht so viel Spaß sich mit den Menschen hier vor Ort zu treffen, sich auszutauschen. Ihre Kultur und Sprache dadurch besser kennen zu lernen und ihnen von Gott erzählen zu dürfen.

Gemeindezelt mit Social DistancingAnfang Juni öffneten wir dann auch wieder unsere Gemeinde. Unser Zelt füllte sich jeden Sonntag ruckzuck. Auch Frauen mit ihren Kindern von den Familien der Verteilaktion kamen. Das war so schön das mitzuerleben. Frauen, die sich sonst nie getraut hätten zu uns zum Gottesdienst zu kommen. Doch durch die Besuche bei ihnen zu Hause wurden sie mutig und trauten sich nun und kamen dann zusammen mit ihren Kindern. Meist kamen ihre Kinder eh schon vorher eine lange Zeit oder gar seit Monaten zu unseren Gottesdiensten. Doch nun kamen sie zusammen. Unser Gebet ist es, dass sie irgendwann auch mit ihren Vätern und Ehemännern zusammen zum Gottesdienst kommen werden.

Bibel-Gruppe für junge Frauen

Zu alledem entstand auch noch eine Frauen-Bibel-Gruppe in unserem Dorf. Johanna, unsere Lernhelferin und Rebecca, eine junge Südafrikanerin aus Durban, leiten diese Gruppe mit einer liebevollen Hingabe. Die Frauen hier sind so hungrig nach der Wahrheit, nach Gott und nach Gemeinschaft mit Christen. Es ist echt ein fetter Segen, was diese Corona-Zeit doch so mit sich bringt. Gott sei es gedankt.

Nächste Woche schon geht‘s dann wieder weiter mit der Essensausgabe. Unsere dritte bereits. Im Juni hatten wir zu den ersten ca. 30 Familien noch 10 Familien hinzugefügt. Jetzt im Juli werden wir auch nochmal 20 Familien dazu nehmen können. Das ist ein Geschenk. Über 60 Familien (das sind mehr als 300 Menschen zusammen) werden versorgt!!!Essensausgabe in einem Dorf.

Das können wir nur weil immer noch und immer wieder Spenden dafür reinkommen. DANKE!!! An alle die ein gebendes Herz haben und da mithelfen, damit wir den Basotho hier vor Ort helfen können! Bitte bleibt weiterhin dabei und lasst nicht nach, mit uns den Basotho zu helfen.

Seid lieb gegrüßt und gesegnet.
Eure Christiane und Familie aus Lesotho.

 

Wichtiger Hinweis: Fast täglich findet ihr aktuelle Bilder auf unserem Instagram Konto: @familyschmidtinafrica oder auf unserer Website.

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Ein Gedanke zu „Follow-up

  1. Christine Schmidt

    Vielen Dank für die ermutigenden Nachrichten in Corona Zeiten!
    Möge Gott euch bei allem auch weiterhin mit Gesundheit, Kraft und Frieden erfüllen,
    in Liebe Christine

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