Monatsarchiv: August 2017

30 Jahre OM in Südafrika

OM30thAnneversarityBannerOM30thAnniversaryPic1Gestern hatten wir die Jubiläumsfeier zum 30. Jahrestag von OM in Südafrika.  Mit 300 geladenen Gästen haben wir zurückgeschaut und gefeiert, was Gott in den letzten 30 Jahren in und durch OM getan hat.

Wir konnten Zeugnisse von vielen ehemaligen und aktiven OMern hören. Und auch lustige Begebenheiten, wie z.B. von den Evangelisations-Einsätzen bei der Fußball WM in 2010 in Südafrika, wo eine Simulation über die verfolgte Kirche gründlich danebenging.  In der Veranstaltung stellte eine Jugendgruppe einen Überfall von Fanatikern auf eine christliche Kirche nach um in der anschließenden Gebetszeit für die verfolgte Kirche ein besseres Verständnis zu haben. Leider waren die lokalen Sicherheitsbehörden nicht informiert worden und aufgrund der laufenden Fußball WM etwas nervös, was der Jugendgruppe beinahe eine Nacht in der Untersuchungshaft eingebracht hätte. Es brauchte die Intervention des Bischoffs um das zu verhindern.

UPDATE:  Link zur Facebook Seite von OM South Africa mit mehr Bildern:

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Die drei letzten Feldleiter von OM ZA zusammen auf der Bühne.

…zusammen mit einem deutschen Kollegen und seiner Frau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch eine kurze Übersicht über die aktuelle Arbeit von OM Südafrika (in English):

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Lesotho: Visavorbereitungen 1

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Neue Reisepässe und polizl. Führungszeugnis beantragen bei der Deutschen Botschaft

 

Nun ist die Zeit gekommen, dass wir die Visa für Lesotho beantragen müssen.
Thabang, unser Mitarbeiter in Lesotho, ist für uns zum Immigration Office“(so eine Art Einwanderungsbehörde) in die Provinzhauptstadt Butha Buthe gegangen, um von dort Antragsformulare mitzunehmen und mehr Details über die benötigenden Dokumente zu erhalten. Dort musste er leider erfahren, dass Lesotho die Einreisebestimmungen verschärft hat. Zum einen sind die Kosten fuer die Antragsstellung und Erteilung eines Visa um ein vielfaches gestiegen. Dann wollen sie jetzt auch noch für ein Missionars Visa eine Bestätigung meiner Ordinierung zum Pastor/Priester sehen. :-0
Die Begründung des Immigration Officers war, Weiterlesen

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Ein knapper Sieg für Zuma.

Mit so einem knappen Ergebnis bei dem Misstraunesvotum, von dem wir gestern berichtet hatten, hatte vorher kaum jemand gerechnet: Südafrikas Präsident Zuma hat das Misstrauensvotum zwar überstanden, musste aber Gegenstimmen aus den eigenen Reihen einstecken. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der ANC tief gespalten ist.

Von Jan-Philippe Schlüter, ARD-Studio Johannesburg

Mit einem breiten Grinsen schwingt sich Präsident Jacob Zuma auf die Bühne vor dem Parlament in Kapstadt und dankt seinen Anhängern. Der ANC habe heute wieder bewiesen, dass er die Partei des Volkes sei.

Kurz vorher hatte Zuma im südafrikanischen Parlament mal wieder ein Misstrauensvotum überstanden. Der ANC hat seine Mehrheit genutzt, um den Antrag der Opposition scheitern zu lassen. Entsprechend stolz sagte ANC-Fraktionschef Jackson Mthembu danach in die Kameras: „Die ANC-Abgeordneten haben uns nicht verraten. Sie haben die national-demokratische Revolution nicht verraten. Sie haben ihre Bewegung verteidigt und auch Präsident Zuma. Wir sind sehr glücklich, dass wir dieses durchschaubare Manöver der Opposition, den ANC zu spalten und zu schwächen, durchkreuzt haben.“

Vor allem aber dürfte Mthembu aber sehr erleichtert gewesen sein. Denn das Ergebnis der Abstimmung war viel knapper als vorher erwartet. 177 Abgeordnete stimmten bei der geheimen Abstimmung für das Misstrauensvotum, 198 dagegen. Das heißt, dass etwa 30 ANC-Parlamentarier gegen ihren eigenen Parteivorsitzenden und Präsidenten Zuma votierten.

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Peinlich für den ANC

Für den ANC, der nach außen immer als geschlossene Organisation auftritt, ist das ein peinliches Ergebnis. Entsprechend hämisch kommentierte Julius Malema von den oppositionellen „Kämpfern für wirtschaftliche Freiheit“: „Wir haben bislang noch nie eine einzige Stimme vom ANC bekommen. Keiner hat uns ernst genommen. Jetzt können wir zeigen, dass wir Recht haben. Wir gewinnen. Wir drängen so lange, bis wir einen richtigen Sieg landen.“

„Dead Man Walking“

Auch Mmusi Maimane, Parteichef der „Demokratischen Allianz“, die das Votum eingebracht hat, betont die Tatsache, dass erstmals zahlreiche ANC-Abgeordnete mit der Opposition gestimmt haben. Das zeige, dass Zuma in seiner eigenen Fraktion Vertrauen verliere: „Zuma ist ein ‚Dead man Walking‘ – nur noch ein Schatten seiner selbst. Er muss zurücktreten. Heute hat die ANC-Mehrheit abgestimmt, um Zuma zu schützen. Aber das ist ein Pyrrhus-Sieg. Sie haben gezeigt, dass sie gemeinsam Korruption verteidigen.“

Politikanalyst Richard Calland von der Universität Kapstadt sieht das ganz ähnlich. Er ist davon überzeugt, dass der ANC diesen knappen Sieg nur kurz genießen können wird: „Dieses Ergebnis wird die Brüche in der Partei nicht lange übertünchen. Der ANC ist tief gespalten mit verschiedenen Fraktionen, und Präsident Zuma ist sehr umstritten. Die Opposition konnte heute nur gewinnen: Entweder sie hätten für sich in Anspruch nehmen können, den Präsidenten zu demontieren. So haben sie mit Zuma weiterhin ein wichtiges Wahlkampf-Argument.“

Zuma ficht das alles nicht an. Am Ende dieses nervenaufreibenden Tages für seine Partei stimmt er vor seien Anhängern ein Lied an. Bevor er mit seinem gefürchteten Grinsen von der Bühne abtritt.

Bericht auf tagesschau.de: http://www.tagesschau.de/ausland/zuma-misstrauensvotum-105.html
© ARD-aktuell / tagesschau.de
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