… und bald mit Regenwasser!

In unserem letzten Blogeintrag haben wir über die kritische Wassersituation hier in Fouriesburg berichtet. Und auch über unseren Plan einen JoJo Tank aufzustellen um Regenwasser darin zu sammeln. Diesen Plan sind wir nun ein gewaltiges Stück nähergekommen, da wir eine überwältigende Reaktion von euch erhalten und den Beitrag den wir insgesamt benötigen nun bereits gespendet bekommen haben. Ein herzliches DANKE an alle großzügigen Unterstützer. In Kürze werden wir dann hier von der Installation und Inbetriebnahme unserer eigenen Wasserversorgung berichten.

 

Danke und liebe Grüße,

Stephan und Familie

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… und wieder kein Wasser!

Wiedermal haben wir kein Wasser in unseren Wasserleitungen. Diesmal ist es nicht die Dürre, da der Caledon River, von dem wir das Wasser beziehen, genügend Wasser führt.

Diesmal ist es leider das doch weitverbreitete Missmanagement der kleinen Dorfverwaltungen. Eine wichtige, oder besser gesagt, DIE wichtigste Pumpe der Wasseraufbereitungsanlage in Fouriesburg ist kaputtgegangen. Die Pumpe bringt das Wasser vom Fluss in die Anlage. Doch obwohl die Pumpe so systemkritisch ist, gibt es keinen Ersatz vor Ort. Am Donnerstag hatte man festgestellt, dass die Pumpe kaputt ist, weil das Wasser ausblieb. Erst am Freitag hat man daraufhin die defekte Pumpe ausgebaut und nach Welkom geschickt. Welkom ist 200km entfernt und die nächste größere Stadt wo eine Firma die Pumpe reparieren könnte. Doch wenn die am Freitagnachmittag dort eintrifft, passiert vor Montag gar nichts. Daher rechnen wir frühestens Mitte nächster Woche mit einer Verbesserung der Wassersituation. … wenn alles gut geht.

In der Zwischenzeit haben wir alle unsere Kanister und großen Wasserflaschen zusammengesucht und sind in Merings Kloof in die Berge gefahren wo eine Quelle trinkbares Wasser ausgibt.

 

Gerne würden wir anfangen das Regenwasser von unserem Hausdach aufzufangen und für die Klo-Spülung und Gartenbewässerung zu nehmen. Und in solch einer Notsituation wie jetzt würde wir dann davon unseren gesamten Wasserbedarf decken.
Ein 750l JoJo Tank mit Anschlussleitungen würde hier ca. 250EUR kosten. Geld, das wir derzeit leider nicht übrighaben. Wenn uns aber jemand bei dem Projekt unterstützen möchte, wären jede Spende herzlich willkommen.

Paypal Spendenbutton


(oder auf unserer privates Bankkonto)

 

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Grenz- und Jahreswechsel

Ein frohes und gesundes Neues Jahr wünschen wir allen unseren Freunden, Verwandten, Unterstützern und sonstigen Lesern dieses Blogs.

Zum Ende Dezember 2017 ist Emilias Visa für Südafrika ausgelaufen. Damit sie nicht länger als erlaubt in Südafrika zu bleibt und dann wieder mit dem neuen Lesotho Visa einreisen zu konnte, mussten wir über das Jahresende in Lesotho bleiben. Daher haben wir als Familie die Zeit genutzt und befreundete Missionare von einer anderen Missionsorganisation (Africa Inland Mission, AIM) in Nord-Osten von Lesotho, in Mokhotlong besucht um dort dann den Jahreswechsel zu verbringen. Für die knapp 180km brauchten wir mehr als 4 Stunden, da die Strecke quer durch die Hochberge von Lesotho, über mehrere Bergpässe (bis zum 3225m hoch) führte. Die enge Bergstraße zu fahren ist eine Herausforderung, da man gleichzeitig auf die engen Haarnadelkurven, die entgegenkommenden Lastwagen und die riesigen Schlaglöcher in der Straße achten muss.

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Wir haben es aber gut und heil geschafft und verbrachten eine gute Zeit mit der amerikanischen Familie St.Claire die uns in ihrem Haus beherbergte. Da AIM eine sehr ähnliche Arbeit unter den Basthos macht, konnten wir uns viel über unsere Arbeit austauschen und wertvolle Information sammeln. Wir haben auch eine Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen verabredet..

 

Am Sonntagmorgen besuchten wir den Gottesdienst von Pastor Ntsemani in Mokhotlong, der auch im Vorstand von OM Lesotho aktiv ist. Von 9:00 bis 10:00 Uhr war Bibelstudium und von 10:00 bis 12:30 dann der Gottesdienst. Hier ein kurzer Eindruck von den lebendigen und fröhlichen Lobpreis-Gesang auf Sesotho. Die Predigt wurde zum Glück in English übersetzt.

 

Heute am 1. Januar sind wir dann wieder dieselbe (und einzige) Strecke zurück nach Fouriesburg gefahren und Mia hat an der Grenze zu Südafrika dann den benötigten Stempel mit den neuen Visa erhalten.

 

Und hier noch ein paar Fotos für Bärbel, unsere Basisteamleitung.

     

Alles Liebe.
Eure Schmidt Familie

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